Donnerstag, 8. September 2016

Wählen dürfen? Lange nicht für jeden.

Wählen zu dürfen, ist ein Privileg.
Wegen mangelnder Wahlbeteiligung denken Politiker darüber nach, wie das zu verbessern wäre. Wie so oft, haben sie keine passende Idee. Ich schon.

Wählen zu dürfen muss der Wähler sich verdienen. Und zwar mit dem Nachweis eines gewisssen Bildungsstands. (Nicht Nachweis des IQ, das ist was Anderes.)
Nehmen wir an, der Bildungsstand der Allgemeinheit sei 100 , dann braucht man für die Wahlberechtigung mindestens 80 Punkte. Nachzuweisen mit dem alleinigen Ausfüllen eines entsprechenden Fragebogens. Das würde zwar den Wahlvorgang etwas verzögern, aber Dumpfbacken, die sonst die NPD oder ähnliche Parteien wählen würden, gingen gar nicht erst hin. Aber auf die Frage "Hast du gewählt?" würde jeder mit Stolz antworten "Was glaubst du denn? Ich bin doch nicht bei den Doofen!"
Politiker darf nach meinem System nur werden, wer mindestens 120 Punkte hat. Da würde jetzt oft nicht nur die Regierungsbank zusammenschmelzen.
Übrigens: In der Türkei eines Sultan Erdogan hätte dieses System keine Chance und die AfD wäre sicher auch dagegen.

Freitag, 29. Juli 2016

Frommer Wunsch.

Gestern habe ich ein Mädchen (etwa 17), das neben mir auf der Wartebank im Bahnhof saß und dauernd telefonierte, gefragt, mit wem sie denn spreche. "Mit meiner Freundin" war die Antwort. Wahrscheinlich gings um die wichtigsten Themen der Welt.
Früher war das so, dass man sich in der Eisenbahn mit den Mitreisenden unterhielt und dabei oft wirklich interessant Bekanntschaften machte. heute ist das undenkbar, es sei denn, man trifft einen Mitreisenden in fortgeschrittenem Alter.
Fast jeder ist heutzutage in einem Käfig mit seinem Smartphone und für die Umwelt nicht vorhanden. Es werden Nonsens-Nachrichten ausgetauscht oder irgendwelche Spiele gemacht - manchmal unter nicht erkannter Lebensgefahr. Im Moment ist es wohl "Pokemon". Ich muss zugeben, mangels Gesprächen mit Mitreisenden spiele ich auf meinem Smartphone (jawohl, ich habe auch eins - war billig, 60 €) ebenfalls, und zwar "Schach", was ich in der Regel gegen mein Handy verliere.
Ob diese allgemein bekannte Entwicklung für die Jugend oder das Volk überhaupt, vorteilhaft ist? Ich wage es zu bezweifeln. Was könnte man denn dagegen unternehmen? Ich wüsste es. Flatrates verbieten. Bei Erreichen irgendeiner (niedrigen!) Grenze, müsste man für jedes weitere Megabyte bezahlen und auch Telefonate würden bis dieser niedrigen Grenze frei sein und dann richtig Gebühren kosten. Das könnte ja auch im Sinne der Provider sein, wenn man das dann bezahlen müsste.
Ich bin sicher, dann würden bestimmt die Leute wieder miteinander reden, und zwar echt, nicht über das Netz. Ein frommer Wunsch, nicht wahr.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Er ist wieder da!

Dreimal dürft ihr raten, wen ich jetzt meine. Damals hat Adolf (war auch kein Deutscher!) aber sich hier in Deutschland wählen lassen, und er hat die Wahl gewonnen. Also er hat die Demokratie schamlos benutzt, um eine Diktatur einzuführen.
Wer waren wohl diese Wähler?  Immer die Gleichen. Überwiegend die sozial Abgehängten, die Ungebildeten, die Nichtswisser, die vom hinteren Land, die religiös Verblendeten, die auf Leim der Populisten Gehenden. Die von Populisten Eingeseiften. Göbbels: Wollt Ihr den totalen Krieg? JAAAA!
Woran erkennt man Diktaturen im Anfang? An den vielen Fahnen! An den Säuberungen. Daran, dass anders Gesinnte am liebsten aufgehängt werden.
Kann das sein, dass es 2016 noch sowas gibt?

Woran erkennt man das Ende von Diktaturen? Daran, dass im Lande kein Stein mehr auf dem anderen steht und dass die Friedhöfe überquellen.

PS: Es gibt und gab zwischen den vielen Dummen und Verblendeten auch Schlaue. Die sind die Trittbrettfahrer und profitieren.

Freitag, 8. Juli 2016

Frieden seit 70 Jahren. Wie kommts?


Wenn Politiker ein Land wirtschaftlich oder politisch an die Wand gefahren haben und nicht mehr weiter wissen, dann haben sie gerne einen Krieg vom Zaun gebrochen. Dafür gibt es viele Beispiele. Wenn man gezielt in der Bevölkerung einen Hass gegen andere aufbaut - gut geht das mit Lügen oder falschen Unterstellungen - dann hat man die "Patrioten" hinter sich. Ein schönes Beispiel war die Begeisterung, mit der die Deutschen im ersten Weltkrieg gegen Frankreich eingerückt sind.
Die dafür Verantwortlichen, in diesem Beispiel Kaiser Wilhelm, haben sich dann, nachdem Millionen von Toten entstanden sind, aus dem Staub gemacht, in diesem Fall nach Holland ins Exil. Das ist aber bei Weitem kein Einzelfall. Zur Erinnerung: Einer der führenden Köpfe der 3. Welt, Herr Idi Amin Dada (Menschenfresser aus dem Kongo) hat sich nach den ach so toleranten Menschenfreunden in Saudi Arabien abgesetzt, wo er dann an Prostata Krebs verstorben ist.

Und jetzt zurück zum Thema. Warum haben wir seit 1945 zwar etliche Kleinkriege aber nicht den großen Krieg mit den Russen? Weil die Russen oder US-Amerikaner so friedfertig sind? Ha, Ha.!
Nein, weil die Politiker wissen, dass mit den Atombomben, die beide in Überzahl haben, auch für Politiker kein Exil mehr möglich ist, weil die Welt komplett untergeht. Es bleibt nichts mehr übrig!


Deshalb haben wir seither Frieden. Aber dieser ist immer gefährdet. Warum? Weil vielleicht irgend so ein Blödmann (General? Unteroffizier?) versehentlich auf den falschen Knopf drückt. Oder aus Patriotismus, oder einem anderen "ismus" oder auch Religion. Bei dieser Menschheit ist alles möglich.  

Samstag, 25. Juni 2016

Das Volk befragen?

Was Plebiszite anrichten können, sieht man jetzt an England. Ein Großteil der Jugend (70%) des Landes ist wahrscheinlich von den Alten um ihre Zukunft betrogen worden.
Nationale Volksbefragungen gehören verboten!
Im kleinen Raum mag das aber sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn man die Bevölkerung einer Stadt zu den Fahrplänen ihrer Busse und Bahnen befragt.

Ein schönes Beispiel ist vor einiger Zeit die Befragung der Baden-Württemberger zum Projekt Bahnhof Stuttgart gewesen.
Der Fragebogen wurde so abgefasst, dass jemand, der gegen den Bahnhof war, also eigentlich "Nein" meinte, mit "Ja" stimmen musste.

Dumme in der Überzahl!

Jeder kennt doch das Sprichwort: "Der Klügere gibt nach".
Das ist der Grund, warum die Mehrheit der Dummen überall regiert. Das heißt, wirklich an der Regierung sind auch die paar Schlauen, welche die vielen Dummen manipulieren - siehe jetzt wieder in England.
Es ist auch so eine Sache mit der Demokratie. Weil die Mehrheiten immer bei den Dummen liegen. Das macht sich jetzt Erdogan mit Hilfe der Landbevölkerung zu Nutze. Da hat er ja auch ein Vorbild: Adolf Hitler mit der NSDAP im Jahre 1932-33. Die Nazis kamen nämlich mit Mehrheiten ans Ruder.
Das hat dann Josef Göbbels im Sportpalast noch getoppt: Auf die Frage "Wollt ihr den totalen Krieg?" haben ihm die Massen zugejubelt.
Übereinstimmungen mit der AfD sind übrigens ganz zufällig!

Freitag, 22. Januar 2016

Wirkungsgrad der Polizei

Vor dem Hintergrund von Köln und anderen Städten, wo der nordafrikanische Mob der Polizei überlegen war, erschallt der Ruf der Politik nach Aufstockung der Polizei. Das war wohl doch nicht richtig so in all den bisherigen Jahren, die Polizei immer mehr auszudünnen.
Jetzt bräuchte man wieder mehr Polizisten - aber woher nehmen so schnell? In Bayern gehen die Uhren ja sowieso andersum, da löst man das Problem mit einer Wachtruppe, welche man in 12 Wochen ausgebildet hat. Zwölf Wochen? Da hat der Anwärter noch nicht mal das Grundgesetz völlig begriffen - aber das ist bei der Bayerischen Regierung sowieso weithin unbekannt.
Die anderen Länder der BRD wollen das zum Glück so nicht.
Aber Probleme mit der Sicherheit gibt's dort auch, nicht erst seit dem Flüchtlingsstrom.
Wenn irgendwas knapp ist, dann muss man mit dem Vorhandenen auskommen. Bei der Polizei heißt das, den Wirkungsgrad verbessern. Und da habe ich einen Vorschlag, der auch bei klammen Kassen machbar ist. Die Präsenz der Polizei auf den Straßen muss besser werden. Das geht aber nicht mit dem bequemen Streifenwagen, sondern mit Fahrrädern oder leichten Enduro-Motorrädern. Denn damit kann die Polizei ganz unverhofft irgendwo auftauchen und das sollte sie auch tun. Bei schlechtem Wetter bräuchte sie gar nicht auszurücken, denn da hält sich die Straßenkriminalität auch in Grenzen.So ausgerüstet hätte die Polizei auch gute Chancen, einen flüchtigen Täter noch zu stellen, denn im Laufen sind die Ganoven der Polizei allemal überlegen, einen flüchtenden Radfahrer kriegt man nie, jetzt schon.
 
Was nicht nur die Polizei frustriert: die Gerichte lassen die Bösewichte oft wieder laufen. Vielleicht hängt das mit den übervollen Gefängnissen zusammen. Oft sind es ja Jugendliche oder Heranwachsende die auffallen. Grafittisprayer zum Beispiel. Den würde ich als Richter weder zu einer Geldstrafe noch zu Jugendarrest verurteilen, sondern zu Handyverbot und Führerscheinsperre oder Mitgliedschaft bei der freiwilligen Feuerwehr. Wie man ein Handyverbot durchsetzen könnte, weiß ich allerdings auch nicht. Gewaltverbrecher müssten nachts in ein Hochsicherheitsgefängnis und tags zur bewachten Zwangsarbeit. (Straßenbau ist sowieso nötig)
Ausländische Gewaltverbrecher - logisch, dass die Herkunftsländer die nicht zurück haben wollen - würde ich zu einem Schnellkurs bei den Fallschirmjägern verurteilen - dann mit einem Fallschirm versehen, in eine Transall packen und über ihrem Heimatland durch die geöffnete Heckklappe abwerfen. Was man einem Soldaten zumutet, kann ja nicht unmenschlich sein. Aus der Fallschirmseide könnten sie sich dann ja einen Burnus schneidern. Gut erhaltener Fallschirm kostet unter 1000 €, das ist es uns sicher wert, solche Typen los zu werden.